Wenn Rechnungsstellung und Buchhaltung dieselben Belege, Kontenpläne und Steuerschlüssel nutzen, verschwinden manuelle Übertragungen und widersprüchliche Zahlen. Ein gemeinsam genutztes Ereignismodell – Lieferung, Leistung, Freigabe, Zahlung – schafft konsistente Buchungen und verlässliche Cash-Informationen. So springt nicht mehr jede Abteilung mit eigener Wahrheit vor, sondern ein vernetztes System liefert eine klare, überprüfbare und sofort nutzbare Sicht.
Order-to-Cash und Procure-to-Pay zusammenzudenken eröffnet die echte Nettosicht auf Zu- und Abflüsse. Eingehende Kundenzahlungen, Rabatte und Retouren stehen unmittelbar neben Ausgaben für Einkauf, Frachten und Löhne. Wer beide Perspektiven integriert, erkennt Engpässe früher, plant Puffer präziser und steuert Zahlungsziele aktiv. Dadurch werden Verhandlungen, Skontostrategien und Priorisierungen nicht bauchgetrieben, sondern datenfundiert und belastbar.